Symbolbild | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Warum der Motorradfahrer mit seinem Sozius vor der Polizei geflüchtet ist, ist noch unklar. Vermutlich hatte er keinen Führerschein für sein Zweirad.

Ein 22-jähriger Motorradfahrer aus Kaiserslautern befuhr gegen 02:35 Uhr, am frühen Samstagmorgen (02.02.2019), mit seinem 18-jährigen Sozius die Brandenburger Strasse in Kaiserslautern stadtauswärts. Zur gleichen Zeit fuhr hinter den Beiden ein Streifenwagen.

Nachdem der Motorradfahrer an der Kreuzung Königstraße das Rotlicht der Ampel missachtete und gleichzeitig durch unsicherere Fahrweise auffiel, gab die Streifenwagenbesatzung dem Biker ein Zeichen zum Anhalten.

Mit hoher Geschwindigkeit geflüchtet

Daraufhin flüchtete er mit sehr hoher Geschwindigkeit und missachtete an der Einmündung Hohenecker Straße zum zweiten Mal ein Rotlicht. Nachdem die Polizeibeamten das Motorrad aus den Augen verloren hatten, brachen sie die Verfolgung ab.

Während einer normalen weitern Streifenfahrt, stellten die Beamten in Höhe Pariser Straße fest, dass der Motoradfahrer verunglückt ist. Vermutlich wegen unangepasster Geschwindigkeit kam das Zweirad von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Betonmauer einer Fahrbahnunterführung.

Reanimation erfolglos

Alle Reanimationsversuche der verständigten Rettungskräfte bleiben erfolglos. Sowohl Fahrer als auch Sozius verstarben noch an der Unfallstelle. Ein Unfallsachverständiger wurde mit der Ermittlung des Unfallhergangs beauftragt. Die konkreten Hintergründe zum Fluchtmotiv sind bisher nicht abschließend geklärt. Der vermutliche Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis.