In der Nacht zum Sonntag wurde der Mainzer Polizei eine augenscheinlich alkoholisierte Person gemeldet, welche ihr Fahrzeug in der Quintinsstraße bestiegen habe und mit diesem weggefahren sei. Noch während der Suchmaßnahmen nach der Person und dem Fahrzeug wurde ein Verkehrsunfall in der Rheinstraße im Bereich der Einmündung zur Holzhofstraße gemeldet. Beim Eintreffen an der Unfallörtlichkeit konnte das gesuchte Fahrzeug als unfallbeteiligtes Fahrzeug festgestellt werden.

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Mit diesem war der verantwortliche Fahrzeugführer einem, an der Einmündung zur Holzstraße stehenden, Fahrzeug aufgefahren. Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-jährige Fahrzeuginsasse aus Wiesbaden leicht verletzt. Fälschlicherweise entschied sich der 39-jährige Mainzer jedoch anschließend dazu, die Unfallörtlichkeit rasant zu verlassen. Hierbei verlor er kurz vor der Einmündung zur Holzhofstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte gegen Metallpoller, welche rechtsseitig der Fahrbahn standen. Dort endete die Flucht des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges.

Ein beim Fahrzeugführer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,93 Promille AAK. Gegen den alkoholisierten 39-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge von alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und der Führerschein sichergestellt.

Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere. Gegen den alkoholisierten Unfallverursacher kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden. Zudem muss der Fahrer im Nachgang zum Strafverfahren die so genannte medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) ablegen, durch welche weitere Kosten entstehen.

Wir wollen, dass Sie sicher ankommen – Ihre Polizei Mainz.