Reisetester Andreas von MyTravelTip: Frankfurt – Pünktlich ging der Flieger los und wir landeten pünktlich um 15:35 Uhr (Ortszeit La Romana) in der lang ersehnten Wärme. Vom Flieger ging es direkt in den Bus und nach 10 Minuten standen wir endlich unserem Schiff. Angekommen! Einchecken problemlos und schnell und ab auf die Innenkabine. Sehr geschmackvoll eingerichtete und geräumige Kabine. Danach haben wir erste Erkundigungen auf dem Schiff gemacht und erst einmal einen kühlen Drink zu uns genommen. Kurz nach 17:00 Uhr standen die Koffer vor der Tür, schnell ausgepackt und um 18:00 Uhr die Seenot-Rettungsübung.

1 Tag: Schiffstag (sonnig, wolkenlos, 28°)
Um 06:00 Uhr wach geworden – Mensch, wir sind ja in der Karibik – also ab ins Fitness Studio, welches um 7.00 Uhr öffnet – und den Kreislauf in Schwung bringen. Es folgt ein ausgiebiges Frühstück mit frischen Omeletts und Obst.Danach geht es auf das Sonnendeck und die Seele baumeln lassen. Es war proppenvoll, aber aufgrund der Großzügigkeit des Pool- und Sonnendecks findet jeder seinen Lieblingsplatz.

2.Tag  St. Vincent – Kingstown (sonnig, 28°)
Inselrundfahrt über St. Vincent  
Zuerst fahren wir zur Ruine des 1806 erbauten Fort Charlotte, der sich 200m über Kingstown befindet. Wir haben einen phantastischen Blick auf die Stadt,die Küste und der Inseln der Grenadinen. Weiter geht es zum Botanischen Garten, der der älteste der Karibik ist. Er wurde 1765 angelegt und beherbergt neben verschiedenen karibischen Pflanzen einen 15 m hohen Brotfruchtbaum. Danach ging unsere Fahrt ins Insel innere zum Mesopotamia Tal, welches als Brotkorb der Insel bezeichnet wird. Zum Abschluss fahren wir zu einer Beachbar für einen erfrischenden Rum Punsch. 

Am Nachmittag sind wir noch mal in die Stadt, aber es war Sonntag und keineGeschäfte  hatten geöffnet. Kingstown istsehr arm. Witzig war, es fand eine Fahrradrallye rund um die Stadt statt, diemit Polizeimotorrädern und Sirenen begleitet wurde.


3.Tag St. Lucia – Castries (28 °)

Vormittags: Geländewagenfahrt abseits der Touristenpfade über St. Lucia
Mit offenen Jeeps erkunden wir den Nordosten der Insel. Unser erster Stopp ist der Morne-Fortune-Hügel, vom dem wir einen sehr schönen Ausblick auf die Bucht von Castries haben. Danach verlassen wir die asphaltierten Straßen und fahren auf kleinen, holperigen Wegen in Richtung Atlantikküste. Am schönen Anse-La-Voutte-Naturstrand haben wir genügend Zeit, um ein erfrischendes Bad zu nehmen oder spazieren zu gehen. Zum Abschluss erhalten wir noch ein Erfrischungsgetränk.

Nachmittags: Schnorcheln an den Pitons
Wir fahren mit dem Boot entlang der Westküste von St. Lucia, vorbei an Marigot Bay und kleinen Fischerdörfern, bis in die weite Bucht von Soufrière gelangen, wo der Gros Piton und der Petit Piton, zwei imposante Bergkegel vulkanischen Ursprungs mit über 700 m Höhe aus dem Meer ragen. Die Pitons gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Inmitten dieser schönen Kulisse erkunden wir die Unterwasserwelt, die aus Korallen, Tintenfischen, Seesternen und anderem Meeresgetier besteht. Danach entspannen wir am zauberhaften Strand. Zurück auf dem Boot wird ein erfrischender Rumpunsch gereicht.


4.Tag St. Kitts – Basseterre – (26 °)

Inselrundfahrt im offenen Safaribus

Mit einem offenen Safaribus erkunden wir die komplette Insel. Unser Driverguide Christian,  komplett in rosa gekleidet mit einem passenden rosa Bart unterhält uns mit interessanten und witzigen Kommentaren. Unser erster Stopp ist Romney Manor mit herrlichem Garten und Batik-Werkstatt, die sehr schöne Batiken herstellen. Danach geht die Fahrt weiter nach Norden zum Gibbon’s Hill, wo Atlantik und Karibisches Meer zusammentreffen. Auf dem Rückweg steuern wir den Aussichtspunkt Timothy Hill an, von wo aus wir einen schönen Panoramablick auf St. Kitts, den Atlantik und die karibische See haben. Wir werden an Board des Safaribusses ausreichend mit Rum und Fruchtpunsch versorgt.

Am Nachmittag haben wir noch einen Rundgang durch Basseterre unternommen.St. Kitts hat teilweise sehr hübsche Häuser und schöne Geschäfte. In derHafencity gibt es eine riesige Einkaufsmeile.

 
5.Tag St. Maarten – Philipsburg – (29°)
Heute ist hier was los. Beim Einlaufen stand schon die Oasis of the Seas imHafen. Ist zwar groß, aber irgendwie stellten wir uns diesen Kreuzfahrtriesengrößer vor.

Vormittags: Jeepabenteuer über St. Maarten

Zu viert erkunden wir die Insel in offenen Jeeps. Zuerst fahren wir zum berühmten Maho Beach, der sich im niederländischen Teil befindet. Hier fliegen die Flugzeuge direkt über den Strand, um am Flughafen, der direkt neben dem Strand liegt, zu starten oder zu landen. Danach fahren wir in den französischen Teil der Insel in die Hauptstadt Marigot und besuchen dort einen Gewürzmarkt. Im Anschluss haben wir einen Badestopp an dem traumhaften Orient Beach.

Nachmittags erkunden wir die Shoppingmeile am Hafen. 6 Kreuzfahrtschiffe liegen im Hafen: TUI Mein Schiff2, Aida vita, Tui Thomson Dream, Oasis of the Seas, Ruby Princess und CelebritySolstice.


6.Tag Tortola – Road Town (sonnig, 27°)
Tortola – per Boot und Safaribus
Vom Hafen aus beginnt unser Ausflug mit einer interessanten Bootstour rundum die Insel. Wir bewundern die südliche Küstenlinie Tortolas und genießen dieAusblicke auf die US Virgin Islands. Nach dieser traumhaften Tour bringt unsunser Boot nach Soper’s Hole, einem Yachthafen, wo einst europäische Siedlererstmals die Insel betraten. Nach kurzem Aufenthalt geht unsere Tour in einemoffenen Safaribus weiter. Wir fahren durch kleine Fischerdörfer im nördlichenTeil der Insel. Zum Abschluss stoppen wir an einem Aussichtspunkt, der unstraumhafte Blicke über Tortola und die Nachbarinseln bietet.


7.Tag La Romana – (28 ° gelegentlich Wolken)
Heute haben wir einen Strandaufenthalt auf der kleinen Privatinsel „LaCatalina“ an Board gebucht. Die spektakuläre Überfahrt mit einem Speedbootdauerte ca. 30 Minuten. Die Insel ist nur 9,6 m2 groß und ist der Südküste derDominkanischen Republik vorgelagert. An diesem langen, feinsandigen Strandgesäumt von Kokospalmen kann man einfach relaxen und die Seele baumeln lassen.In dem türkisblauen, etwa 30 Grad warmen Wasser genießen wir das Baden. Nachdem entspannten Aufenthalt von ca. 4 Stunden bringt uns das Speedboot wiederzurück zum Schiff.


8.Tag Schiffstag – (28° Sonne pur)
Heute den Tag auf Sonnendeck genossen – zwischendurch natürlich zum Essen. AmNachmittag habe ich mich künstlerisch betätigt und am Meeresmaler Kursteilgenommen. Entstanden ist ein sehr schönes Bild, was mich immer an diesemtraumhaften Karibik Urlaub erinnern wird.


9.Tag. Antigua – St. Johns(leichte Bewölkung 27 °)
Inselerkundung mit Jeeps

Wir fahren mitgeschlossenen Jeeps in den landschaftlich reizvollen Südwesten der Insel. Aufunserer Tour haben wir einen tollen Ausblick auf die Bucht Falmouth Harbor.Danach geht es weiter ins Landesinnere über kleine Holperwege, so dass wir dieschöne Natur Antiguas hautnah erleben können. Zum Abschluss haben wir einenStrandaufenthalt am Grand Pinapple Beach, ein traumhafter karibischer weißerStrand mit türkisblauem warmem Wasser. Das ist Karibikfeeling pur!

Nachmittags: Begegnung mit Stachelrochen
Im Nordosten der Insel,liegt Stingray City – die Heimat der Stachelrochen. Mit dem Bus benötigen wirca. 25 Minuten bis zur Basis. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung fahrenwir mit einem Boot zu einer schwimmenden Plattform. Über eine Leiter steigenwir ins Wasser und können hier mit Stachelrochen schwimmen. Die Rochen sind anMenschen gewöhnt und lassen sich streicheln und füttern. Wir sind mitSchnorchel und Maske ausgerüstet und kommen so den faszinierenden Geschöpfenganz nah. Das war ein ergreifendes Erlebnis.

10.Tag Dominica – Roseau (29°) – Rosenmontag
Am Vormittag sind wir durch Roseau gelaufen und haben uns den Rosenmontagsumzugangeschaut. Dominica ist die einzige Karibikinsel, die Rosenmontag feiert. Eswar sehr aufregend, dieses Treiben hautnah mitzuerleben.

Nachmittags: Champagner Schnorcheln
Nach kurzem Bustransfer erreichen wir die Schnorchelbasis an Dominicas Südspitze. Weiter geht es zu Fuß zum Strand von Champagne. Dieser wurde von Divers Magazin zu einem der Top-5-Schnorchelgebiete der Karibik gekürt. Dank vulkanischen Ursprungs gibt es unterirdische heiße Quellen. Ein erfahrener Guide erklärt uns die schöne Unterwasserwelt. Wir schnorcheln durch blubbernde Blasen, daher der Begriff Champagner-Schnorcheln. Ein einmaliges Erlebnis!


11.Tag Barbados – Bridgetown (30 °)
Entfernung vom Hafen zur Stadt ca. 1,5 km . Wir lassen uns von einemFahrradtaxi in die Stadt bringen und schlendern durch die schöne Stadt. 

Nachmittags Ausflug Jeepfahrt zur Ostküste
Die Fahrt mit offenen Jeeps führt uns Richtung Osten durch das Landesinnere zum Joe’s River Forest. Auf einem kleinen Weg fahren wir ein kurzes Stück durch den Wald mit seinen beeindruckend hohen Bäumen. An der Ostküste angekommen, haben wir einen Stopp am Strand von Bathsheba, wo wir die faszinierenden Felsformationen bewundern können. Zum Abschluss wird erfrischender Rumpunsch gereicht. Die Fahrt führt zurück an der Westküste mit den schönen Stränden.

12.Tag. Grenada– St. George’s (31°)
Vormittags: Fahrt im offenenGeländewagen
Mit offenen Jeeps geht es ins Inselinnere. Die Straßen werden RichtungRegenwald immer schmaler. Nach ca. 1 Stunde kommen wir bei denClabony-Schwefelquellen an. In dem Schwefel-Naturpool hat man die Möglichkeit,ein Bad zu nehmen. Danach fahren wir zum Grand-Etang-See, der auf eine Höhe vonknapp 600 m liegt. An Bord des Geländewagens werden Snacks und Getränkegereicht.

Nachmittags sind wir auf die Festung (Burg) St. George’s hinaufgegangen, von wo man einen fantastischen Blick über die Stadt und das Meer hat. Danach sind wir durch die Stadt und über den Gewürzmarkt, was ein absolutes Muss ist. In der der großen Shopping Mall am Hafen haben wir die letzten Einkäufe getätigt.


13.Tag. Schiffstag(31° – Sonne pur)
Heute Abend wird die Seekarte im Theater verlost, pro Los 5 €, der Erlös kommtder Schiffsbesatzungzugute, für Sporteinrichtung, Unterhaltung, o.ä.). Man kann die Seekarte aberauch fotografieren.

14.Tag La Romana – Abreise
Um 09:00 Uhr heißt esKabine räumen. Unser Fliege sollte um 16:05 starten, Abholung 13:00 Uhr.Pünktlich Samstagmorgen 25.02. – 06:20 Uhr in Frankfurt gelandet –  Gott sei Dank – schon 15°.

Fazit:
Eine wunderschöne Reise auf einem tollen Schiff, mit vielen Erlebnissen,Eindrücken, schöne Strände, wundervolles Wasser und nicht zu vergessen, derhervorragende Service an Board.