Foto: Fraport

Erfolgreiche Zwischenbilanz: rund 2.800 Dächer gesichert / Fraport bietet ab 1.1.2019 zusätzlich ein Inspektionsprogramm für gesicherte Dächer an / Ausbau der Qualitätssicherung an bereits ausgeführten Arbeiten / Kommunikationsoffensive in Raunheim und Flörsheim

Die Fraport AG wird das seit 2013 laufende Programm zur Dachsicherung mit Wirkung zum 1.1.2019 erweitern: Künftig bietet der Flughafenbetreiber ein Inspektionsprogramm der gesicherten Dächer an. Die Kosten hierfür trägt Fraport. Kern dieser Inspektion wird eine Kontrolle der Dachsicherungsarbeiten sein. Diese zusätzliche Maßnahme wird Fraport allen Eigentümern anbieten, deren Dächer bereits durch Fraport gesichert wurden. Ziel ist es, Belastungen für die Eigentümer zu reduzieren und das Dachsicherungsprogramm noch attraktiver zu gestalten.

Darüber hinaus wird das bestehende Konzept zur Qualitätssicherung weiter ausgebaut. In diesem Zusammenhang werden stichprobenartig auch bereits gesicherte Dächer vorsorglich systematisch überprüft. Sollten bei diesen Überprüfungen handwerkliche Mängel festgestellt werden, wird Fraport diese umgehend für die Eigentümer kostenfrei beheben.

Zusätzlich möchte Fraport die Quote der gesicherten Dächer weiter erhöhen. Dazu werden in den kommenden Monaten zahlreiche Kommunikationsaktivitäten in Flörsheim und Raunheim durchgeführt.

„Rund fünf Jahre nach Start des Dachsicherungsprogramms ziehen wir eine positive Zwischenbilanz: Fast jeder zweite Berechtigte hat sein Dach bereits sichern lassen. Das sind bislang rund 2.800 geklammerte Dächer“, so Dr. Pierre Dominique Prümm, Bereichsvorstand Aviation der Fraport AG. „Die Zufriedenheit mit der Ausführung der Dachsicherung durch die von uns beauftragten Unternehmen ist bei den Antragstellern sehr gut. Dennoch: Es bleibt unser Ziel, möglichst alle Dächer im Anspruchsgebiet zu sichern. Dies kostet die Eigentümer nichts, erhöht aber die Sicherheit. Ohne einen Antrag können wir jedoch nicht tätig werden. Daher appellieren wir an alle Eigentümer in Raunheim und Flörsheim, die noch keinen Antrag auf Dachsicherung gestellt haben, dieses möglichst rasch nachzuholen.“

Zum Hintergrund:

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die von anfliegenden Flugzeugen durch den Auftrieb erzeugten sogenannten „Wirbelschleppen“ u. a. bei niedrigen Überflughöhen und unter sehr ungünstigen Witterungsverhältnissen Dachziegel lösen können. Auf Grundlage von Planergänzungsbeschlüssen des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung hat Fraport ein Vorsorgeprogramm zur Dachsicherung entwickelt. Ein solches Vorsorgeprogramm ist weltweit einzigartig, die Umsetzung ist für die Eigentümer kostenfrei.

Insgesamt gibt es rund 6.000 Gebäude in den sogenannten Anspruchsgebieten. Dies betrifft insbesondere die Gemeinden Flörsheim und Raunheim, aber auch Neu-Isenburg, Frankfurt, Hattersheim und Kelsterbach. Bis zum 30. August 2018 sind bei der Fraport AG 3.321 Anträge auf Dachsicherung gestellt worden. Davon sind bislang rund 96 Prozent vollständig, sodass Fraport eine Dachsicherung hier bereits durchgeführt hat oder zeitnah umsetzen wird.

Weitere Informationen und die entsprechenden Antragsformulare finden betroffene Eigentümer auf der Fraport-Website.