Passanten haben Kerzen und Blumen vor dem Krankenhaus St. Marienwörth abgelegt | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Im Falle des durch Messerstiche getöteten ungeborenen Kindes am Samstag in einem Bad Kreuznacher Krankenhauses, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach heute Nachmittag erste Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben.

Demnach stammt der 25-jährige afghanische Asylbewerber aus Biblis in Hessen. Sein Asylverfahren war zum Tatzeitpunkt noch nicht abgeschlossen.

Vaterschaft soll durch Obduktion geklärt werden

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass sich der Täter und die 25-jährige Polin kannten und in der Vergangenheit eine lose Beziehung hatten. In wie weit der Täter auch der Vater des getöteten Kindes ist, müsse noch ermittelt werden. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft, werde das getötete Kind obduziert um unter Anderem zu klären ob es sich bei dem Täter auch um den Erzeuger des Kindes handelt.

Da die junge Polin durch die schwere der Verletzungen noch nicht vernehmungsfähig ist, und auch der Täter sich bislang nicht zur Tat geäußert hat, liegen die Hintergründe dieser schrecklichen Tat weiter im Dunkeln. (Wir berichteten)

Patientin und Schwesternschülerin wurden Zeugen der Tat

Nach bisherigen Erkenntnissen, gäbe es laut Polizei und Staatsanwaltschaft keine Erkenntnisse auf eine mögliche Gefährdung Dritter. Nach Informationen des SWR, lag zum Tatzeitpunkt eine weitere Patientin im Krankenzimmer der jungen werdenden Mutter.
Diese habe umgehend durch den “Patientenknopf” Alarm geschlagen. Eine sofort heraneilende Schwesternschülerin brachte sich jedoch nach SWR-Informationen, direkt nach Betreten des Zimmers, sofort erst mal selbst in Sicherheit.

Den Ermittlungen zu Folge, scheint der Angriff des 25-jährigen Asylbewerbers gezielt dem späteren Opfer gegolten zu haben.

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