Nach den Vorfällen im vergangen Jahr 2018 um eine Shisha-Bar in der Rheingaustraße in Wiesbaden Biebrich, wurde durch die Wiesbadener Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei am Freitag, dem 04. Januar 2019 eine Razzia durchgeführt. Die Razzia dauerte von 20:30 Uhr bis 22:50 Uhr, im Anschluss an die Untersuchungen konnte die Lokalität Ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Von der Polizei wurden in der Shisha-Bar ca. 30 Personen angetroffen und sämtliche Personalien festgestellt. Weiterhin konnten in der Lounge verschiedene verbotene Gegenstände beschlagnahmt werden.

Was war in der Shisha Bar im vergangenen Jahr vorgefallen

Die Polizei Westhessen teilte in damaliger Pressemeldung mit: Am 23.März 2018 kam es in der besagten Shisha Lounge zu einem Streit zwischen mehreren Gästen und dem Inhaber der Lokalität. Dabei wurden Drohungen ausgesprochen, Zeugenangaben zufolge Schüsse aus einer Waffe abgegeben und die Eingangstür stark beschädigt. Eine Gruppe von circa fünf Männern sei gegen 23:00 Uhr erstmals in der Bar erschienen.

Hier sei es nun zu Streitereien und Beschimpfungen zwischen den Männern und dem Inhaber gekommen. Die Gäste verließen die Örtlichkeit, kehrten jedoch nach einiger Zeit, in Begleitung weiterer Personen, zurück und die Streitereien seien, zum Teil auf der Straße, weitergegangen. Abermals habe man sich nun entfernt, um dann gegen 02:15 Uhr wieder vor Ort zu erscheinen.

Hier sei die Situation in der Art eskaliert, als das die Unbekannten mit einer Waffe mehrere Schüsse abgegeben hätten und auch die Eingangstür stark beschädigten. Anschließend flüchteten die Täter mit zwei PKW in Richtung Mainz-Kastel. Ermittlungen vor Ort deuten darauf hin, dass es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben könnte. Während der Einsatzmaßnahmen vor Ort wurden mehrere Anwesende kontrolliert und die Personalien erhoben.

Ein 20-Jähriger hatte einen Elektroschocker ohne entsprechendes Prüfsiegel bei sich, welcher sichergestellt wurde. Zu den Geflüchteten liegen keine Hinweise vor. An der Eingangstür entstand ein Sachschaden von circa 2.000 Euro. Das 5. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.