IKK Symbolbild
Expertenrunde: von links: Christian Rebernik (Erfinder und Geschäftsführer Vivy) Moderator Reinhard Karger (DFKI), Prof. Dr. Irene Krämer (Apothekerin für Klinische Pharmazie Direktorin der Apotheke der Universitätsmedizin der Universität Mainz), Peter Andreas Staub (Vorstand Kassenärztliche Vereinigung Rheinland Pfalz), Roland Engehausen (Vorstand IKK Südwest)

Anlässlich des Internationalen Tages der Patientensicherheit stärkt die regionale Krankenkasse die Rolle der Patienten in der Versorgung in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Ab sofort können Versicherte der IKK Südwest über Vivy Gesundheitsdaten intuitiv über das Smartphone verwalten. Beispielsweise Befunde, Laborwerte, Medikationspläne, Notfalldaten und Impfinformationen können in der Gesundheits-App genutzt werden. Erste gesetzliche und private Krankenversicherungen starten heute gemeinsam die systemübergreifende elektronische Gesundheitsakte Vivy. Versicherte der IKK Südwest können dieses neue Angebot von Anfang an nutzen und haben die Möglichkeit, über ihre persönlichen Gesundheitsdaten in der App zu verfügen. Anlässlich des Internationalen Tages der Patientensicherheit, gab es den heutigen offiziellen Startschuss bei der IKK Südwest mit einer Live-Vorführung in Landau, Rheinland-Pfalz. Das Geschehen wurde live bei der IKK Südwest auf Facebook übertragen und steht dort im Nachgang als Video zur Verfügung.

Gebündeltes Gesundheitswissen auf dem Smartphone

IKK Südwest-Vorstand Roland Engehausen stellte Vivy in Landau vor und sagte: “Wir haben bewusst eines unserer regionalen Kundencenter für den Startschuss ausgewählt, denn wir verstehen das Gesundheitswesen in erster Line als regionale Dienstleistung von Menschen für Menschen”. Die Einführung der neuen digitalen Gesundheitsassistentin sei ein wegweisender Schritt zu mehr Gesundheitsbewusstsein und Patientenautonomie. Dazu Engehausen weiter: “Auch als regionale Krankenkasse möchten wir unseren Versicherten ein digitales Werkzeug anbieten, um erstmals eigenständig wertvolles Gesundheitswissen zu bündeln. Unser Ziel ist es, die Rolle des Patienten in seiner Gesundheitsversorgung zu stärken.” Dabei seien die Krankenkasse und das Vivy im Dialog mit regionalen Partnern und Leistungserbringern, um die Nutzung der elektronischen Gesundheitsakte für alle beteiligten Akteure so einfach wie möglich zu gestalten.

Die Datenhoheit liegt jederzeit bei dem Versicherten: Er kann seine Daten über Vivy auf dem Smartphone anzeigen lassen und er entscheidet, ob und mit wem er diese teilen möchte. Medizinische Daten können direkt bei Ärzten angefordert und über einen sicheren Web-Upload oder per Fax schreibgeschützt in die Gesundheitsakte übertragen werden.

Zukünftig sollen auch Anbindungen von Arztpraxen über die digitale Schnittstelle KV-Connect erfolgen. Ergänzend kann der Anwender eigene Daten über die Gesundheit speichern.

Die Gesundheitsakte speichert jedoch nicht nur Daten, sondern soll auch eine gesunde Lebensweise unterstützen. Digitale Medizinprodukte, welche die IKK Südwest über das IKK-Digitalkonto anbietet, können hierfür in einem nächsten Schritt angebunden werden.

Sichere Datenverwahrung durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

In Vivy sind alle Daten verschlüsselt. Nur der Nutzer kann Informationen anzeigen oder teilen. Die Datensicherheit wird durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewährleistet. Auf dem Smartphone wird ein privater Schlüsselcode generiert, der ausschließlich dem Anwender eine Entschlüsselung seiner Daten ermöglicht. Die Informationen sind auf ausfallsicheren, deutschen Servern hinterlegt. Weder Krankenkassen noch Vivy haben Zugriff auf die gespeicherten Daten der elektronischen Gesundheitsakte.

Digitale Ergänzung für gute Versorgung

Die regional in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland tätige IKK Südwest ermöglicht den Versicherten als eine der ersten Krankenkassen in Deutschland einen Zugang zu einer elektronischen Gesundheitsakte. “So sehr Digitalisierungsprozesse im Gesundheitswesen notwendig sind, wird das persönliche Gespräch mit einem vertrauten Ansprechpartner in Krankenkassen, Praxen und Krankenhäusern in der Gesundheitsversorgung immer entscheidend bleiben. Digitale Angebote stellen eine kluge und sichere Ergänzung dar”, so Vorstand Roland Engehausen über die Bedeutung von Digital-Health-Anwendungen.

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK Südwest mehr als 640.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 20 Kundencentern in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder unter www.ikk-suedwest.de zu erreichen.