13:20 Uhr: Horst Seehofer gibt eine kurze PK: 

„Der im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an Susanna F. beschuldigte Ali B. ist heute Nacht, am 8. Juni 2018, gegen 2 Uhr durch kurdische Sicherheitsbehörden im Nordirak auf Bitten der Bundespolizei festgenommen worden. Das mit der Auslieferung läuft jetzt nach den internationalen Regeln. Ich danke den beteiligten kurdischen Sicherheitskräften, dass diese die Verhaftung möglich gemacht haben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen den kurdischen Sicherheitsbehörden im Irak und der deutschen Bundespolizei.“

12:56 Uhr: Der Hauptverdächtige im Mordfall Susanna ist gefasst!

Nach einer Innenminister-Tagung gab der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) einen Fahndungserfolg bekannt: Ali Bashar (20) wurde im Nordirak festgenommen! Gegen den mutmaßlichen Täter lag ein internationaler Haftbefehl vor. In Zusammenarbeit mit der Bundespolizei fassten irakische Sicherheitskräfte den Verdächtigen in der Nacht zu Freitag (gegen 2 Uhr).

Update 23:10 Uhr: Wir sind vor Ort an der Flüchtlingsunterkunft gemeinsam mit RTL. Bewohner bestätigten uns persönlich das der 35 jährige wieder zurück ist. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den verdächtigen zuerst Haftbefehl erlassen und später wieder zurück gezogen.Weshalb man ihn zuerst öffentlich in der PK als Tatverdächtigen präsentiert und dann widerruft ist uns nicht bekannt. Die Unterkunft ist durch Beamte aktuell bewacht. Um 00:00 Uhr mehr im RTL Nachtjournal

Foto: Meikel Dachs | Flüchtlingsunterkunft Wiesbaden Erbenheim

Blumen, Kerzen und Briefe am Fundort von Susanna

Nur wenige Meter vom Fundort in Wiesbaden-Erbenheim haben Mitschüler – Freunde und auch Anwohner Kerzen und auch Briefe niedergelegt. Ein Holzkreuz mit der Aufschrift "Susanna 14 Jahre – Opfer der Toleranz" wurde aufgestellt. Für trauernde wurde ein Heft ausgelegt, dort können die Menschen Ihre Worte niederschreiben.Ruhe in Frieden SusannaVideo: https://newsboost.de | Rhein-Main NachrichtenAufnahme: Wiesbaden_Erbenheim 08.06.2018 | 00:50Uhr

Gepostet von Rhein-Main Nachrichten am Donnerstag, 7. Juni 2018

Update 20:20 Uhr: Die Polizei hat die Fahndung nun auch auf Arabisch veröffentlicht. Nach Informationen von Rhein-Main Nachrichten sind die ersten arabischen Redakteure in Wiesbaden angekommen zur Berichterstattung

Update 19:30uhr: Nachdem sich im Laufe des Nachmittags neue Ermittlungsergebnisse ergeben haben, nach welchen ein dringender Tatverdacht gegen den 35 Jährigen zweiten Beschuldigten zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr zu begründen ist, wurde der Haftbefehlsantrag am heutigen Abend im Rahmen der Vorführung vor dem Ermittlungsrichter beim AG Wiesbaden durch die Staatsanwaltschaft zurückgenommen. Der Beschuldigte wurde nach Beendigung der Anhörung entlassen und ist Frei.

Die Ermittler der Wiesbadener Kriminalpolizei bitten weiterhin um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Wer hat in der Nacht vom 22./23.Mai 2018 und auch am 23.Mai 2018 tagsüber in dem Bereich Wiesbaden-Erbenheim, Kreuzberger Ring sowie in dem Gebiet zwischen Boelckestraße, Bundesstraße 455 und der Bahnlinie (Gemarkung “Dörrwiesen”) verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

Wer hat Susanna Feldman am 22. und/oder 23.Mai 2018 gesehen?

Zur Hinweisaufnahme wurde ein Callcenter mit mehreren Polizeibeamten eingerichtet. Dieses ist bis auf weiteres rund um die Uhr besetzt. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich dort unter der Rufnummer (0611) 345-5555 zu melden.

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Die Polizei twittert dazu: Die Staatsanwaltschaft musste den Haftbefehlsantrag gegen den zweiten mutmaßlichen Tatverdächtigen wegen mangelndem Tatverdacht zurücknehmen.

Update 15:32 Uhr: Das getötete 14-jährige Mädchen Susanna war Jüdin. Der Zentralrat der Juden in Deutschland bestätigte der “Neuen Osnabrücker Zeitung” entsprechende Informationen. Ihre Familie gehört demnach der Gemeinde in Mainz an. Der Zentralrat der Juden bereitet für heute eine Erklärung vor. Präsident Josef Schuster hatte in der Vergangenheit mehrfach gewarnt, dass der massive Zuzug von Migranten aus dem arabisch-islamischen Raum zu einem wachsenden Antisemitismus und auch zu vermehrten Gewalttaten in Deutschland führen könne, auch wegen der kulturellen Prägung der Zuwanderer. Die Verdächtigen im Fall Susanna sind Asylbewerber aus der Türkei und dem Irak.

Update 15:24 Uhr: Die 14-Jährige soll in den Bruder des Tatverdächtigen verliebt gewesen sein.

Update 15:19 Uhr: Auf den Flugscheinen bei der Ausreise seien falsche Namen angegeben gewesen als auf den ebenfalls am Flughafen vorgelegten Aufenthaltspapieren für Deutschland wird nun mitgeteilt.

Die Familie habe aber auch Ausweise in arabischer Sprache mit Passbildern dabei gehabt, die von der irakischen Botschaft ausgestellt worden seien.

Pressemeldung Polizei: Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Tatverdächtigen im Fall Susanna Maria Feldman erlassen. Zeugenaufruf durch die Wiesbadener Kriminalpolizei

Durch das Amtsgericht Wiesbaden wurde im Fall der getöteten Susanna Maria Feldman zwischenzeitlich ein, durch die Wiesbadener Staatsanwaltschaft beantragter, Haftbefehl gegen einen Tatverdächtigen erlassen. Die Ermittler der Wiesbadener Kriminalpolizei bitten in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Wie bereits bekanntgegeben, gilt ein irakischer Staatsangehöriger als tatverdächtig. Hierbei handelt es sich um den 20-jährigen Ali BASHAR, welcher nach derzeitigem Stand der Ermittlungen am 02.Juni 2018 mit mehreren Familienmitgliedern aus Deutschland ausgereist ist. Es liegen Erkenntnisse vor, dass das Ziel die Stadt Erbil im Irak ist.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde gestern Abend in Wiesbaden-Erbenheim eine männliche Person an ihrer Wohnanschrift festgenommen. Diese befindet sich in Polizeigewahrsam; eine mögliche Tatbeteiligung wird überprüft. Eine Vorführung vor einem Haftrichter findet am heutigen Tag statt. Für die Ermittler ist nun von Bedeutung zu erfahren, wo sich Ali BASHAR, vielleicht auch in Begleitung von Susanna Maria Feldman, seit dem 22.Mai 2018, oder auch wenige Tage zuvor, aufgehalten hat. Zur Hinweisaufnahme wurde ein Callcenter mit mehreren Polizeibeamten eingerichtet, welches ab sofort besetzt ist. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich dort unter der Rufnummer (0611) 345-5555 zu melden.

Strafakte des Flüchtlings aus dem Irak:

Februar 2018: Ein Mann wurde in der Wiesbadener Innenstadt von drei Männern geschlagen. Wieder finden Beamte Bashar in der unmittelbaren Nähe des Tatorts. Da der Geschädigte schweigt, kann nicht weiter ermittelt werden.

24. März 2018: Bashar rempelt in der Wiesbadener Innenstadt eine Stadtpolizistin an, schlägt um sich und spuckt. Er wird in Gewahrsam genommen.

27. März: Bashar und ein Mittäter bedrohen einen Mann, rauben ihn mit Waffen aus.

März 2018: soll Bashir bereits schon eine Vergewaltigung durchgeführt haben in der Flüchtlingsunterkunft. Ermittlungen waren noch nicht abgeschlossen, es ging um ein 11 jähriges Mädchen

April 2018: Beamte kontrollieren Bashar und finden ein Einhandmesser. Es wird wegen Waffenbesitzverbots ermittelt.


Details zum Mordfall Susanna | Pressekonferenz Newsticker:

Am Dienstag (22.05.2018) war Susanna gemeinsam mit Freunden in der Wiesbadener Innenstadt unterwegs. Am Abend sollte sie nach Hause kommen, doch dort kam sie nie an. Am nächsten Tag wurde sie als vermisst gemeldet.

Ein 13-Jähriger hatte sich bei der Polizei gemeldet. Ihm habe der Iraker erzählt, dass er das Mädchen am 22. oder 23. Mai getötet habe – und wo er die Leiche versteckt habe.

Laut Polizei wurde Susanna zuletzt von einem Zeugen in einer Flüchtlingsunterkunft in Begleitung eines Mannes gesehen.

Bashars ist laut Polizei mit seiner Familie (Vater, Mutter fünf, Geschwister) am 2. Juni von Düsseldorf erst in die Türkei geflogen, von dort weiter in den Irak mit gefäschten Angaben beim Ticketkauf

Das Martyrium soll eine ganze Nacht gedauert haben

300 bis 400 Beamte waren täglich im Einsatz gewesen.

Vor dem entscheidenden Hinweis eines 13-jährigen Flüchtlings sagte eine Bekannte von Susanne deren Mutter, dass die Jugendliche tot sei.

2 Tatverdächtige: Neben Ali Bashar (Flüchtig) aus dem Irak ist ein türkischer Staatsangehöriger (35) festgenommen worden! Haftbefehl wurde beantragt.

Susanna wurde vergewaltigt und anschliessend ermordet

Alle Hintergründe: https://newsboost.de/vermisstewiesbaden


Die Polizei hat bei den Suchmaßnahmen nach der vermissten 14-jährigen Susanna in Erbenheim eine weibliche Leiche gefunden. Bislang wurde noch nicht bestätigt, das es sich um die vermisste handelt.

Wie die Staatsanwaltschaft berichtet, hat man den Leichnam in einem schwer zugänglichen Gebiet gefunden in Erbenheim “Unterm Kalkofen”. Der Fundort ist weiträumig gesperrt und die Spurenaufnahme läuft. Weitere Details werden morgen bei einer Pressekonferenz durch die Staatsanwaltschaft mitgeteilt.

Laut Oberstaatsanwalt Kuhn hätten sich Hinweise auf einen 20-jährigen Tatverdächtigen aus dem Irak ergeben, der möglicherweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Vermissten stehen könnte. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, soll der 20-Jährige zusammen mit seiner Familie bereits vor einigen Tagen aus Deutschland ausgereist und zurück im Irak sein. Die Familie hätte zuletzt in einer Unterkunft in Wiesbaden-Erbenheim gelebt.

Fundort | Foto: Mainz112

Meldung 06.06.2018 15:12Uhr : Im Falle der vermissten 14-jährigen Susanna Maria Feldmann wurden im Verlauf der vergangenen beiden Tage, in einer Feldgemarkung im Bereich von Wiesbaden-Erbenheim, intensive Suchmaßnahmen mit Einsatzkräften der Polizei durchgeführt. Diese sind bisher ergebnislos verlaufen und werden am heutigen Tag fortgesetzt. Aufgrund der eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung sind bei der Wiesbadener Kriminalpolizei mehrere Zeugenhinweise eingegangen, die nun beurteilt und ausgewertet werden müssen. Bei den Ermittlungen wurden auch Vernehmungen durchgeführt, aufgrund derer eine Gewalttat zum Nachteil der 14-jährigen Vermissten nicht auszuschließen ist.

Es ergaben sich Hinweise auf einen 20-jährigen Tatverdächtigen aus dem Irak, der möglicherweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Vermissten stehen könnte. Die Ermittlungen zur Verifizierung dieser Angaben dauern derzeit noch an. Die Wiesbadener Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Wiesbaden können aus ermittlungstaktischen Gründen über den Inhalt dieser Pressemitteilung hinaus derzeit keine weiteren Angaben zum Sachverhalt machen

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