Ein echter Dackelblick... Foto: Pixabay
Ein echter Dackelblick... Foto: Pixabay

Sie verbringen ihr ganzes Leben an der Seite ihrer Besitzer, halten sie aktiv und spenden Trost in Zeiten von Krankheit und Einsamkeit: Haustiere. Eine vom Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim in Auftrag gegebene Studie des Forschungsinstitutes IPSOS bestätigt nun, was viele Haustier-Eltern längst ahnten: Hund, Katze & Co. haben eine positive Auswirkung auf die Gesundheit.

Emotionale Bindung zu einem Tier kann Patienten helfen

„Über 90 Prozent der Hunde- und Katzenbesitzer sind der Meinung, dass sich ihr Haustier positiv auf den Alltag auswirkt“, heißt es in einer Mitteilung des Pharmaunternehmens. „Ganz konkret könne eine starke emotionale Bindung zu einem Tier auch Patienten helfen, mit ihrer Krankheit zurecht-, beziehungsweise über sie hinwegzukommen.“ Boehringer Ingelheim habe es sich daher zum Ziel gemacht, „Verbindungen zwischen menschlicher und tierischer Gesundheit stärker zu nutzen“.

Haustiere sorgen für Durchhaltevermögen

Für viele Menschen ist der Anfang eines neuen Jahres Anlass, etwas für die Gesundheit zu tun. Weniger Stress, mehr Bewegung, viel Zeit für Familie und Freunde. Doch so schnell wie einen die Gewohnheiten des Alltages wieder einholen, verfliegen oft auch die guten Vorsätze. „Wer aber zum Beispiel einen Hund zu Hause hat, wird von selbst durchhalten“, so das Ingelheimer Unternehmen. „Herrchen und Frauchen verwandeln sich im besten Fall vom Stubenhocker zum Ausdauersportler.“

Tiere helfen heilen

„Die zunehmend wichtigere Rolle von Haustieren in der Gesellschaft und die damit verbundenen emotionalen Bindungen weisen laut aktuellen Studien zudem auf positive Auswirkungen gerade für kranke Menschen hin, etwa bei depressiven Störungen oder Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems“, heißt es in der Mitteilung. Als Human- und Tiergesundheitsunternehmen und als Partner von Patienten, Tierärzten und Gesundheitsorganisationen möchte Boehringer Ingelheim diesen Zusammenhang ins Bewusstsein rufen und Ärzte dazu ermutigen, im Rahmen der Konsultation über die für beide Seiten vorteilhafte Bindung zu sprechen. Mit Krankheiten und Beeinträchtigungen aller Art geht oftmals auch Einsamkeit einher. „Vierbeinige Begleiter sind imstande, mit ihrer bloßen Anwesenheit so manchen Weg leichter zu machen.“